Einrichtungen
Logo
Linie
Bild
verband_alle sozial_bewegt_schrift
Freie Wohlfahrtspflege lehnt Entwurf des KiBiz ab
Die Freie Wohlfahrtspflege NRW sieht den erzielten Konsens beim Kinderbildungsgesetz (KiBiz) durch die Landesregierung aufgekündigt. Sie appelliert nachdrücklich an den Landtag, dem Gesetz in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen.
Die Mitgliederversammlung der Wohlfahrtsverbände, die heute in Düsseldorf getagt hat, befürchtet bei unveränderter Übernahme des Gesetzentwurfs Qualitätseinbußen, Arbeitsplatzabbau auf Kosten der Kinder, steigende Elternbeiträge und ungerechte Risiken für Träger und Einrichtungen.
Die Kritik der Verbände konzentriert sich auf vier Punkte
1. Die Kommunalisierung der Elternbeiträge führt zu deren weiterer Erhöhung. Die Kommunen sind gezwungen, 19 Prozent der Ausgaben durch Elternbeiträge zu erwirtschaften. Sie dürfen diese auch nicht aus eigenen Mitteln ersetzen. Die finanzielle Mehrbelastung und die Einschränkung der Wahlfreiheit der Eltern wird damit vom Land bewusst in Kauf genommen.
2. Teil des Konsenses von Ende Februar 2007 war eine auf die Gruppe bezogene Förderung der Kinder und keine „Kopfpauschale“ zur Finanzierung der Einrichtung, die jetzt im KiBiz durchgängig und, entgegen den Absprachen, vorgesehen ist.
3. Insbesondere die zukunftsgerichteten Angebote wie lange Öffnungszeiten und Betreuung von Kindern unter drei Jahren sollen gedeckelt werden auf eine landesweit vorgeschriebene Quote. Ist der Bedarf höher als vorgesehen, wird dieser entweder nicht erfüllt oder es kommt zu bürokratischen Ausnahmeverfahren. Haben bisher Kommunen schon diese familienfreundlichen Angebote gemacht, ist aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege der Abbau auf die Vorgaben des Gesetzes zu befürchten.
4. Die Freie Wohlfahrtspflege scheut sich nicht vor Veränderungen. Sie stellt aber fest, dass das neue Gesetz eine Reihe von Wirkungen zeigen wird, deren finanzielle und strukturelle Konsequenzen derzeit nicht abschätzbar sind. Das Land NRW hat nach Auffassung der Verbände als einzigem Partner für sich eine verlässliche Finanzierungssituation zu Lasten der Träger und Kommunen geschaffen. Allein deshalb ist das Land verpflichtet, für eine angemessene Übergangsregelung zu sorgen.
Ansicht: alle Verbände
verband_alle awo caritas gse pari dwe drk
Aktuelles aus den Verbänden
Nächster Halt: Kita "Helmertweg"
Große Azubi-Party zum Tag der Pflege
Gut betreut in der Kindertagespflege
Azubi-Party zum Tag der Pflege
Kindervilla am Laurentiusweg eröffnet Erweiterung
Max Erben präsentiert "Das möchst'de gerne"
Walter Sittler liest Dieter Hildebrandt
KURZstummfilmfestival
Erfolgreicher Auftritt auf der Essener Job- und Weiterbildungsmesse
Job- und Weiterbildungsmesse im Stadion Essen
Feierliche Eröffnung der Tagespflege Rathaus Rellinghausen
Hundebesuchsdienst öffnet die Herzen
Die GSE-Werkstätten laden zu Tagen der Offenen Tür
Pflegeheim erhält nach Umbau neuen Namen
Gemeinsames Klettern: Als Team hoch hinaus
GSE-Werkstattmitarbeiter stellen im Finanzamt aus
Werkstattmitarbeiter reparieren Räder für Flüchtlingskinder
Bentele: "Das klingt nach einem guten Modell"
Paralympics-Siegerin Verena Bentele zu Gast bei der GSE
Kostenlose Pflegeberatungen auch im neuen Jahr
Eine leidenschaftliche Sozialarbeiterin
Kostenlose Pflegeberatungen
Essener Wohlfahrtsverbände unterstützen Protestkundgebung gegen HoGeSa
Sich sozial im Ausland engagieren:
Tag der Sehbehinderten
Essener „lernHÄUSER“ bieten Fundament für mehr Bildungschancen
Dirk Heidenblut wird in den Landesvorstand des Paritätischen NRW gewählt.
60 Jahre Paritätischer in Essen
Der Paritätische macht mobil!
Förderfonds für das Ehrenamt startet
Große Resonanz am Stand des Paritätischen und seinen Mitgliedsorganisationen
Projekt "Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration"
Verleihung Akzeptanzpreis 2012 des RUHR CSD Essen an Ministerin Steffens